Festival+Parkfest+Waltrop

  • 27.01.2012 jungspund Wie lange habe ich schon kein vernünftiges Bier mehr getrunken... Zumindest nicht in ausreichenden Mengen.
  • 27.01.2012 Super. Schlüssel ins Auto geschmissen. Tür zu. Schon wieder. Ach, Nadine, wenn du mich vermisst: Es wird später.
  • 24.12.2011 Hundehaufen Hättest du auch frisch aus unserem Garten haben können während du das Bergmann Bier vorbeibringst. :-)
  • 20.12.2011 jantheofel Schau dir mal "Tasker" an. Das kann fast alles abhängig vom Standort oder anderen Faktoren auslösen.
  • 20.12.2011 Hundehaufen Jetzt erst? #tannenbaum

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Waltroper Parkfest: Nachberichtet

Waltrop hat gefeiert. 3 Tage Parkfest waren wieder einmal ein schönes Erlebnis - mit kleinen Unschönheiten.

31.08.2009 (2 Kommentare)

Das diesjährige Parkfest wartete wieder einmal mit einem Programm auf, dass eine gute Balance zwischen Kunst und Kommerz darstellte. So waren auf der Hauptbühne Shantel, Thomas Godoj und Max Mutzke zu bewundern, während das Zirkuszelt Freitags Reggae (Jondo, Dennis Lisk, Maxim und Nosliw) und Sonntags härtere Klänge (u.a. 4Lyn) bot. Die "Sonswas"-Bühne zeigte wieder tagsüber Kinderprogramm und abends Kabarett und Comedy.

Mich überzeugt auf dem Parkfest die Atmosphäre: Familiärer, kleinstädtischer Charakter und trotzdem ein sehenswertes Programm. Es ist für alle etwas dabei, trotzdem schaffen es die Veranstalter, eine gute Mischung und eben nicht nur glattgebügelten Mainstream zu bieten.

Natürlich muss Samstags ein "Zieher" her - und diesen haben Sie mit Thomas Godoj gefunden. Wenn auch die "WAZ" von 15.000 Zuschauern redet, sind wohl eher maximal 10.000 realistisch. Doch auch diese füllten den Platz extrem - was leider auch die Stimmung trübte. Da einige Fans schon seit 8 Uhr auf ihren "Super"-Star gewartet hatten, reagierten sie entsprechend unfreundlich auf Leute, die z.B. Mambokurt aus der Nähe sehen wollten. Schade eigentlich, und leider auch kein Aushängeschild für Godoj.

Auch überzeugte Godojs Show nicht wirklich - er wirkte unentspannt, aufgesetzt und komisch nervös, obwohl (oder weil?) es fast ein Heimspiel für ihn war. Der Höhepunkt seines Auftrittes war somit nicht er, sondern der Mensch am Didgeridoo, der mit einer faszinierenden Showeinlage Thomas eindeutig in den Schatten stellte.

Mein persönliches Highlight war Shantel am Freitag - er brachte mit "Balkan'n'Roll" die Menge zum Tanzen, Hüpfen, Mitsingen - und das mit einem Musikstil, der (noch) nicht Mainstream ist. Schade, dass die Medien sich da lieber auf die bekannteren Künstler einschießen - es ist eindeutig die größere Leistung, ohne Hype-Maschinerie im Hintergrund die Leute zu rocken.

Max Mutzke schließlich zeigte am Samstag schmusigen Soul - mir war es zu dem Zeitpunkt zu schmusig und zu sehr auf Max' Stimmtalent zurechtgeschrieben - obwohl er es echt kann!

Wir schauten uns dann "Jochen Malmsheimer" an - und lachten uns begeistert den Parkfest-Ausklang zu recht.

Als Fazit bleibt, dass das Parkfest hoffentlich weiterhin mehr auf die Mischung und "die besonderen Künstler" setzt als auf die sogenannten Großen. Man sah es schon bei Thomas Godoj, dass die Kapazität an den Grenzen war. Ich hoffe, dass da weiterhin die Philosphie bleibt, dass das Parkfest nicht zum Festival werden muss, sondern sich seine Besonderheit bewahrt, auch wenn dann auch mal auf die ein oder andere plakative Größe verzichtet werden muss.